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Musikfest Stuttgart 2010

Mittwoch | 08. September 2010

10:00 | Musikhochschule | Meisterkurs Interpretation | Stenzl 35

»Meisterschüler-Meister« – Vier ausgewählte Absolventen der letztjährigen Gesangsmeisterkurse erarbeiten gemeinsam mit dem Klavierduo Stenzl ein attraktives Repertoire: Werke für Vokalquartett und vierhändiges Klavier. In der Großen Stuttgarter Nachtmusik am 11. September werden die Ergebnisse dieses Meisterkurses im Konzert präsentiert.

10:00 | Musikhochschule | Meisterkurs Gesang | Donath Piernay 26

Helen Donath ist eine wahre Sängerinnen-Legende, Rudolf Piernay als Lehrer weltweit gefragt. Im Schumann-Jahr machen die beiden Dozenten vielversprechende junge Sängerinnen und Sänger mit Schumanns Szenen aus Goethes »Faust« und der Kunst des Liedgesangs vertraut. Einige der Teilnehmer werden beim Abschlusskonzert mitwirken.

13:00 | Neues Schloss Weisser Saal | Das milde Sterben | Klaus Mertens 32

Klaus Mertens

»Rings ein Verstummen, ein Entfärben | Wie sanft den Wald die Lüfte streicheln | Sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln | Ich liebe dieses milde Sterben.« Zwischen 1931 und 1933 arbeitete der Schweizer Othmar Schoeck an seinem Notturno, einer Vertonung von zehn weltschmerzgesättigten Gedichten Nikolaus Lenaus. Die mediterrane Heiterkeit der Wolfschen Abendmusik bildet hierzu einen markanten Kontrast.

16:00 | Bachakademie | Musikfestcafé III | Vittorio Ghielmi 33

Vittoria Ghielmi (Foto: G. Torricelli)

Vittorio Ghielmi ist nicht nur einer der führenden Gambisten unserer Zeit, er ist auch ein äußerst vielseitiger Musiker, der seine Fühler immer wieder in Richtung Jazz und Weltmusik ausstreckt. Der Artist in Residence des Musikfests 2010 gibt im Gespräch Auskunft über seine Ideen und Konzepte, die er unter anderem mit dem Jazzpianisten Uri Caine verwirklicht.

19:00 | Theaterhaus T1 | Night on Earth | Eine lange Nacht mit Film 34

Mats Rondin

Taxis in fünf großen Städten hat Jim Jarmusch in seinem Kultfilm zu Orten heiter-melancholischer Nachtgeschichten gemacht. In freier Assoziation gruppiert das Stuttgarter Kammerorchester nachtschwarze Metropolenmusik um den Film herum – ein langer Abend über die Nacht und das Leben, witzig und traurig zugleich.