
Die dritte Führung durch die Staatsgalerie handelt von der »schönsten Muse«, die besessen macht, dem Mann im Dunkeln in der Nacht über Deutschland und den höheren Wesen, die einst befahlen, die obere Ecke »schwarz« zu malen.Gezeigt werden unter anderem Werke von Sigmar Polke, Richard Serra, Max Beckmann und Oskar Kokoschka.

»Kleine Wellen tragen die Schritte übers Wasser bis die Oberfläche wieder zum reglosen Spiegel der Nacht sich schließt.« Wie die Texte von Rebecca Horn mit den Klängen der Worte Miniaturwelten im Kosmos der menschlichen Emotionen erschaffen, so entwickelt auch die Musik von FraGILe eine eigene Sprache, die sich mit den herkömmlichen Genres nicht fassen lässt. Bausteine aus Jazz, Klassik, Improvisation, eine eigens entwickelte archaisch anmutende Silbensprache und Elemente östlicher Musik erschaffen eine neuartige Klangwelt, die sich mit den Texten Rebecca Horns zu einem »Wortkonzert« verbindet.

In diesem live im Programm von SWR2 ausgestrahlten Musikfest-Café stellen sich Bachakademie-Intendant Christian Lorenz und Chefdramaturg Michael Gassmann allen Fragen rund um das Musikfest und das Thema der Nacht.

Das junge, 2001 gegründete finnische Streichquartett Meta4 gehört zu den besten seines Landes und gewann innerhalb kurzer Zeit den Schostakowitsch-Wettbewerb in Moskau den Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb in Wien und den Finnland-Preis – viel Ehr in kurzer Zeit. Für das Musikfest hat Meta4 "minus one" eigens ein Programm mit Nachtmusiken entwickelt, das nun infolge der Erkrankung des Cellisten kurzfristig in eine nicht minder spannende Trio-Variante umgewidmet wurde.

Wenn Sylvain Blassel auf der Harfe Bachs Goldberg-Variationen spielt, dann glaubt man, sie seien für dieses Instrument geschrieben. Blassel ist Assistenz-Dirigent des Ensemble Intercontemporain und hat viele zeitgenössische Kompositionen für Harfe uraufgeführt. Daneben erweitert Blassel das Repertoire für sein Instrument mit zahlreichen Bearbeitungen.