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Alexander Grychtolik © Sandra Neumann
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Sichten auf Bach

Parodie als Geschmacksache

Mittwoch,
23. Juni 2021

13.00 - 14.00 Uhr
barrierefrei zugänglich

Aktueller Hinweis

Restkarten an der Kasse vor der Stiftskirche. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Für den Besuch der Veranstaltungen und zum Thema Berechtigungsnachweis haben wir HIER alle wichtigen Hinweise für Sie zusammengefasst.

Zweimal das Gleiche ist nicht dasselbe

Johann Sebastian Bach
Kantate BWV 249a
»Entfliehet, verschwindet, entweichet, ihr Sorgen« (Schäferkantate)
Kantate BWV 249b
»Verjaget, zerstreuet, zerrüttet, ihr Sterne« (Welterstaufführung)

Diese »Sichten auf Bach« haben es in sich, erklingt doch zweimal die gleiche Musik – aber mit anderem Text! Alexander Grychtolik und die Deutsche Hofmusik bringen zwei Bach-Rekonstruktionen ins Musikfest, von denen eine ihre Welterstaufführung erlebt: Die erstmals von Helmuth Rilling 1967 aufgenommene »Schäferkantate«, aus der später (mit neuem Text) das »Osteroratorium« wurde, und die Kantate »Verjaget, zerstreuet, zerrüttet, ihr Sterne«, eine zweite, weltliche Parodie (Umtextierung) der »Schäferkantate«, die in Stuttgart zum allerersten Mal seit Bach ihre Aufführung erlebt. In diesem Programm wird deutlich: Parodie ist eine Geschmacksache, die Bach meisterhaft beherrschte!

Die Aufzeichnung wird am Donnerstag, 24. Juni, 19 Uhr als Online-Übertragung in unserer Mediathek auf www.bachakademie.de zu erleben sein.

 

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Mitwirkende

Gudrun Sidonie Otto, Sopran
Elvira Bill,
Alt
Daniel Johannsen,
Tenor
Stephan MacLeod,
Bass
Deutsche Hofmusik
Alexander Grychtolik,
Cembalo und Leitung

Gefördert durch:
KÄRCHER