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Deutsche Hofmusik (Foto: Sandra Neumann)
Sichten auf Bach III

Parodie als Geschmacksache

Mittwoch,
23. Juni 2021

13.00 Uhr
Stiftskirche
barrierefrei zugänglich

Tickets

36 | 30 | 24 | 18 € »Sichten auf Bach« im Abo: 150 | 120 | 90 | 60 €

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Webcode 03021
0711.619 21 61

Zweimal das Gleiche ist nicht dasselbe

Johann Sebastian Bach
Kantate BWV 249a
»Entfliehet, verschwindet, entweichet, ihr Sorgen« (Schäferkantate)
Kantate BWV 249b
»Verjaget, zerstreuet, zerrüttet, ihr Sterne« (Welterstaufführung)

Diese »Sichten auf Bach« haben es in sich, erklingt doch zweimal die gleiche Musik – aber mit anderem Text! Alexander Grychtolik und die Deutsche Hofmusik bringen zwei Bach-Rekonstruktionen ins Musikfest, von denen eine ihre Welterstaufführung erlebt:

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Die erstmals von Helmuth Rilling 1967 aufgenommene »Schäferkantate«, aus der später (mit neuem Text) das »Osteroratorium« wurde, und die Kantate »Verjaget, zerstreuet, zerrüttet, ihr Sterne«, eine zweite, weltliche Parodie (Umtextierung) der »Schäferkantate«, die in Stuttgart zum allerersten Mal seit Bach ihre Aufführung erlebt. In diesem Programm wird deutlich: Parodie ist eine Geschmacksache, die Bach meisterhaft beherrschte!

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Mitwirkende

Gudrun Sidonie Otto, Sopran
Elvira Bill,
Alt
Daniel Johannsen,
Tenor
Stephan MacLeod,
Bass
Deutsche Hofmusik
Alexander Grychtolik,
Cembalo und Leitung

Gefördert durch:
KÄRCHER